Zwei- und Dreistärkengläser

Zweistärken- oder auch Bifokalgläser boten erstmals die Möglichkeit, Fern- und Lesestärke in einer Brille zu vereinen.

Hierzu wurde in das Glas mit den Fernwerten ein Segment eingeschmolzen. Dieses Segment besteht aus einem höherbrechenden Material und ermöglichte so eine höhere Stärke.

Auf diesem Bild wird auch gleich der größte Nachteil dieser Gläser klar. Es gibt nur zwei fest umrissene Bereiche um scharf zu sehen. Die mittlere Entfernung wird völlig ausgeblendet. Der Computer oder das Navigationsgerät im Auto bleiben unscharf.

Um dieses Problem zu lösen, wurde ein weiteres Segment eingeschmolzen. Nachteil: der Ausschnitt für mittlere und nahe Entfernungen wird noch kleiner. Bequemes Sehen wird somit noch schwieriger.

Hinzu komnmt, daß solche Gläser auch höheren ästhetischen Anforderungen nicht gerecht werden. Die Segmente sind für jeden sichtbar und die Kanten stören beim Sehen.

Die Weiterentwicklung führte schließlich zu den heuten üblichen Gleitsichtgläsern.

 

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